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Wolfram - hartnäckiges Schwergewicht unter den Metallen Wolfram ist ein weißglänzendes, dehnbares Metall mit sehr hoher Dichte sowie chemisches Element mit der Ordnungszahl 74 und dem Symbol W. Es zeichnet sich durch außerordentliche chemische Widerstandsfähigkeit sowie extrem hohe Schmelz- und Siedepunkte aus (3.422 beziehungsweise 5.555°C), ist höchst korrosionsbeständig und praktisch unendlich haltbar - aber durch seine Eigenschaften äußerst schwierig zu bearbeiten: Wolfram lässt sich weder schmieden, noch löten geschweige denn auf üblichem Wege schweißen. In Betracht kommen lediglich das Gußverfahren oder ein aufwändiges Schweißen per Laser- oder Elektronenstrahl. Wolfram wird dementsprechend erst seit dem 21. Jahrhundert zur Schmuckherstellung verwendet und genießt noch immer den Ruf eines sehr herausfordernden Werkstoffs. Gerade der Schmuckhersteller muß äußerst sorgsam und vorausschauend arbeiten, da sich beispielsweise Ringe aus Wolfram aufgrund ihrer Materialeigenschaften nachträglich nicht mehr in ihrem Durchmesser ändern lassen. Handelsüblicher Wolframschmuck - dominierende Wolframproduzenten sind übrigens China, Russland, Kanada und Österreich - besteht meist aus Wolframcarbid, welches noch um einiges härter als das Ausgangsmaterial und aus diesem Grund praktisch kratzresistent ist. Achat - Bernstein - Diamant - Opal - Platin - Rubin - Silber - Smaragd - Titan - Topas - Zirkon - Ringmaße - Disclaimer |